Hessen • Deutsche Fachwerkstraße
Schwalmstadt - Treysa
Schalmstadt entstand erst 1970 im Rahmen der Gebietsreform in Hessen als die beiden Städte Treysa und Ziegenhain sowie die umliegende Dörfer zusammengefasst wurden.
Treysa wurde im Dreißigjährigen Krieg mehrfach belagert und wurde 1640 weitgehend durch einen Brand zerstört. Von den seinerzeit rund 460 Häusern blieben nur 146 übrig. Beim späterem Wiederaufbau der Stadt erfolgte weitgehendst im Fachwerkstil.
Vom Bahnhof aus gelangt man über die Bahnhofsstraße und Mainzer Gasse direkt zum Marktplatz. Im Mittelpunkt des Platzes befindet sich der Marktbrunnen mit dem sogenannten Johannismännchen als Brunnenfigur (Johannisbrunnen), daran angrenzend die Rückansicht des Rathauses. Das Rathaus wurde ebenfalls beim Brand von 1640 zerstört, nur die aus Bruchstein gemauerte Südwand blieb erhalten.
Direkt in Sichtweite vom Marktplatz liegt das Wahrzeichen der Stadt die Martinskriche - heute Totenkirche - aus dem Jahre 1230.
Die Stadtmauer ist noch zu dreiviertel erhalten. In diesem Bereich lohnt es sich jede Gasse zu erkunden, da in diesem Bereich unzählige Fachwerkgebäude schöne Fotomotive bieten. Auch außerhalb der ehemaligen Stadtmauer finden sich weitere Sehenswürdigkeiten: Ich bin ab der Stadtkirche über "Am Angel" und "Wagnergasse" in Richtung Hospital zum Heiligen Geist und Hexenturm gegangen, auch in diesem Bereich findet man liebevoll restaurierte Fachwerkbauten.
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