Samstag, 28. Januar 2017

Oranienburg

Brotfabrik

Östlich von Oranienburg und dem Konzentrationslager Sachsenhausen liegt diese verlassene Brotfabrik. Durch die Häftlinge wurde diese ca. 1939 gebaut, die Produktion wurde 1941 aufgenommen. Rund 80 Gefangene arbeiten in der Brotfabrik und erreichten eine Tagesproduktion von bis zu 40.000 Brote. Beliefert wurde das Hauptlager und alle anderen Bereiche der SS, aber auch zivile Kunden.

Brotfabrik Oranienberg Lost Places

Oranienburg SS-Brotfabrik

Die SS gab 1945 das Werk auf, wie auch die angrenzende Klinkerfabrik. 1946 wurde die Bäckerei wieder in Betrieb genommen und 1951 überging der Betrieb an das Konsum Backwarenkombinat Potsdam.

Nach der Wende wurde das Werk im Mai 1991 geschlossen. Außerdem wurden Teile der Bäckerei anschließend durch ein Feuer zerstört.

Fotogalerie

Kalender - Atomuhr

Neues im Blog

  • Mittwoch, 9. Februar 2022

    Winter im Werdenfelser Land

    Mittenwald

    Nach dem Schnee kam die Sonne: Impressionen von den motivträchtigen Plätzen und Straßen in Mittenwald: Obermarkt, Ballenhausgasse und Im Gries.

  • Freitag, 21. Januar 2022

    Berlin-Wannsee

    Haus der Wannseekonferenz

    In dieser Villa am Wannsee haben während einer Konferenz am 20. Januar 1942 die Nationalisten die "Endlösung" in der Judenfrage geplant und organisiert.

    Die ehemalige Villa Marlier mit Blick auf den Wannsee wurde 1914/15 erbaut und ist heute eine Gedenkstätte.

  • Donnerstag, 6. Januar 2022

    Potsdam

    Schloss Sacrow und Heilandskirche

    Sacrow ist ein Gemeindeteil von Potsdam und liegt rund 5 km nordöstlich der Innenstadt. Das Schloss Sacrow wurde 1773 von dem schwedischen Generalleutnant Johann Ludwig von Hordt erbaut. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Sacrow ist die direkt an der Havel gelegene Heilandskirche. Die Kirche wurde 1844 errichtet und sticht durch den außergewöhnlichen Baustil sofort ins Auge.

  • Donnerstag, 6. Januar 2022

    Potsdam

    Russische Kolonie Alexandrowka

    Auf Wunsch Friedrich Wilhelm III. wurde die Russische Kolonie im Zeitraum 1826 bis 1827 zum Gedenken an seinen verstorbenen Freund Zar Alexander I. angelegt.

    Die Holzhäuser wurden im russischen Stil errichtet und wurden zur Heimat von russischen Sängern. Hierbei handelte es sich um einen Männerchor von gefangengenommen russischen Soldaten im Jahr 1812.

© 2017-2022 Andreas Köhler · Letzte Aktualisierung am 21.06.2022

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