Oberstdorf – Wanderung : Fellhorn – Warmatsgundtal – Faistenoy

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist die Bergstation der Fellhornbahn. Der anschließende treppenstufigartige Weg führt zunächst bergab Richtung Kanzelwand. Dann nach zwei Abzweigungen geht es auf einen leicht alpinen Weg an den Hängen von Hammerspitze bis zum Kühgrundalpe. Ab hier wird das Warmatsgundtal bis nach Faistenboy durchwandert.

Daten

Schwierigkeitsgrad mittel
Streckenlänge 10,2 km
Höhenmeter bergauf 103 m
Höhenmeter bergab 1161 m
Normale Gehzeit 3:30 Std.

Ich habe für diese Tour heute 3:45 Stunden incl. Fotostops und Brotzeit benötigt.
Tourbeschreibung mit Karte auf outdooractive

Wegbeschreibung

Bequem bringt mich die Fellhornbahn auf die sich in 1967 m gelegene Bergstation. Anschließend folge ich den Wanderweg Richtung Kanzelwandbahn. Der Weg führt nur bergab und ist größtenteil stufig angelegt. An der ersten Weggabelung biege ich links Richtung Mittelstation Schlappoldsee. Nach wenigen Minuten Gehzeit folge ich rechts den Weg Richtung 2-Länder-Klettersteig / Fiderepasshütte. Dieser Weg wandelt sich langsam in einen leichten Alpinenweg. Geröllabschnitte und ein kurzes Stück mit Drahtseilsicherung kennzeichnen diese Strecke. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sollten vorhanden sein. Nach knapp 1:30 Std. Wanderzeit erreiche ich einen T-Abschweig: Rechts liegt das Kühgundalpe und der Weg führt zur Fiderepasshütte. Ich folge dem Weg links Richtung Fellhornbahn Talstation.

Von hier an beginnt der Abstieg in das Warmatsgundtal. Bis zum Erreichen der Baumgrenze ist es ein steiler Geröllweg der in Serpentinen verläuft. Im Tal angekommen durchquerrt man zwei kleine Bachläufe ohne Brücke, die aber keine Schwierigkeit darstellen. Dannach beginnt ein asphaltierter Forstweg. Nach ungefährt 2 Std Gesamtwanderzeit biegt von dieser Straße ein Weg rechts durch den Wald ab (Ausschilderung Talstation über Wanderweg). Der Weg ist angenehmer zu gehen als über die Straße. Allerdings empfehle ich den Weg nicht bei schlechtem Wetter, sprich bei Regen oder nach Regen. Er führt anfangs durch hohes Gras und Morast. Heute war es schon feucht und ich bin etwas eingesunken bzw. musste um Morastflächen herumlaufen. Nach einer Weile kommt man wieder auf die Straße, von der unmittelbar der Weg abzweigt. Dieser ist bei Schlechtwetter besser begehbar als der 1. Teilabschnitt. Der etwas steile Weg führt direkt zur Talstation in Faistenoy.

Alternativ ist der Einstieg auch ab der Bergstation der Kanzelwand möglich. Bei einer Wiederholung dieser Tour würde ich den Start ab der Station Schlappoldsee wählen um mit den „Treppenstufenweg“ ab der Bergstation zuersparen.

Fotoauswahl

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